Coaching am Rande des Burnout

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22,00 €

Kurzübersicht

Herausgeber: Thomas J. Nagy

Autoren: Hans Tomaschek, Thomas J. Nagy

Titel: Coaching am Rande des Burnout. Chancen, Möglichkeiten und Grenzen.

Verlag: MeisterKlasse publishinghouse, 1.Auflage 2008

ISBN: 978-3-9502164-5-5

 

Coaching am Rande des Burnout

 

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Beschreibung

 
  • Details

    Harald, Keyaccount-Manager eines Telekommunikationsunternehmens, war in die Coaching-Praxis von Thomas J. Nagy gekommen und wollte nur schlafen, schlafen, schlafen ... Lösungsorientiertes Arbeiten war mit ihm kaum möglich, er war antriebslos, passiv und ohne Zielperspektive.Ein ausgeprägtes Burnout-Syndrom wurde vermutet, doch war sich der Coach nicht sicher, ob er mit einem Burnout-Opfer überhaupt arbeiten könne/dürfe.

    "Natürlich kannst Du mit Burnout-Opfern arbeiten", bestärkte ihn Hans Tomaschek, Psychotherapeut und Coach. "Vergiss dabei nicht, die menschliche Psyche ist keine dreispurige Autobahn, sondern so schmal wie eine Rasierklinge. Ganz leicht kann man kippen!" So begann die Auseinandersetzung mit dem 12-stufigen Burnout-Zyklus von Freudenberger, den Chancen, Möglichkeiten und Grenzen von Coaching. Die Arbeit mit Harald zeigte, dass Coaching - ergänzend zu einer professionellen Psychotherapie - sinnvoll sein kann:

    - während des Burnouts
    - beim Weg zurück aus dem Burnout
    - prophylaktisch, damit es nicht wieder zu einer Krise kommt

    Hans Tomaschek und Thomas J. Nagy beleuchten die vielschichtigen Erscheinungsformen von Burnout anhand von Fallbeispielen. KundInnen wurden in diesem Buch mit neuen Identitäten versehen, doch sind Ähnlichkeiten mit ihren Burnout-Erfahrungen durchaus beabsichtigt.

    So entstand ein Buch, das Coaches bestärken soll, innerhalb ihrer Kompetenzgrenzen aktiv mit KundInnen im Burnout zu arbeiten. PsychotherapeutInnen und MedizinerInnen werden erkennen, an welchen Schnittstellen sie durch Coaching Unterstützung erhalten, und Betroffene sollen sich zum einen in den Fallbeispielen wiederfinden und andererseits unterstützt werden, sich an ExpertInnen zu wenden, die sie auf dem Weg aus dem Burnout begleiten.

     

    Inhalt (INA)

    - Vorwort von Matthias Varga von Kibéd

    Liebe Leserinnen und Leser,

    in diesem Buch erwarten Sie ein lebendiges Gespräch und ein vergnüglicher Spaziergang durch das Land systemischer Methoden.

    Das Thema ist wichtig und ernst - der Umgang mit Burnout. Die frische, lebendige Form, in der wir es serviert bekommen, ist umso überraschender.

    Ich bin froh, dass es dieses Buch gibt. Eigentlich hatte ich ja viel zu wenig Zeit und habe nur irgendwie zwischen zwei Terminen etwas Platz freigeschaufelt, als Thomas J. Nagy mich bat, das gemeinsam Buch mitHans Tomaschek, der mit seit vielen Jahre sehr lieb geworden ist, anzusehen.

    Aber natürlich wollte ich wissen, was aus den Plänen von Hans, vielleicht ein Buch zu schreiben, geworden ist - und das Thema interssierte mich. Denn imer mehr Freunde und KollegInnen erzählten mir, wie sie und Menschen in ihrer Umgebung anfingen, sich zum Beispiel auf sogenannten Brunoutskalen einzuschätzen. Und manche änderten sogar vieles in ihrem Leben.

    Die lektüre hatte es in sich. Ich habe das Buch auf einen Satz durchgelesen, einen Termin verlegt, um mir etwas aufschreiben zu können von den vielen Asplekten, die mich selbst angehen. Und zugleich fand ich, was ich las, unterhaltsam und präzise, aber auch eine echterHerausforderung, etwas für mich selbst zu ändern. Und ntürlich wird das Auswirkungen haben auf meine Arbeit mit anderen Mesnchen.

    Ich hoffe, dass Sie, liebe Leserinnern und Leser, und ich selbst in einiger Zeit auf die Begengung mit diesem Buch und seinen Autoren zurückblicken werden als einen guten Anlass zu vermehrter Achtsamkeit für dieses Thema und den Umgang mit den eignene Ressourcen. Vielleicht wird es auch zu einem wunderbaren Impuls geworden sein, Leben und Lebendigkeit wieder mehr zu verbinden.

    Ich wünsch' diesem Buch und Euch, lieber Hans, lieber Thomas, von Herzen viel Erfolg.

    Matthias Varga von Kibéd

    9. April 2008

     

    - Vorwort von Hans Tomaschek

    Schreib' bitte kein trockenes Fachbuch

    Wie so oft im Leben kommt ein Impuls für eine Sache wie dieses Buch nicht einmalig. Wiederholt wurde ich durch verschiedene Personen inspiriert, mich endlich auch als Autor zu präsentieren. Am lebendigsten habe ich noch eine lange Autofahrt mit Matthias Varga von Kibéd von München nach Laxenburg bei Wien in Erinnerung. Die Fahrt war begleitet von heftigem Schneetreiben, und wer Matthias kennt, weiß, dass er jede Sitaution gerne für einen Diskurs mit Menschen nutzt, also auch diesmal. Er erzählte mir auf der langen Reise durch chaotische Verkehrsverhältnisse, dass er unter anderem auch an einem neuen Buch arbeite und ich bemerkte so beiläufig, dass es auch für mich an der Zeit wäre, mich an den Scheibitsch zu setzen und mit dem Schreiben zu beginnen.

    "Tu das, Hans, denn du hst so viel in den drei Jahrzehnten deines beruflichen Schaffens mit Menschen erlebt. Ich freue mich heute schon auf dein erstes Buch." Ich wurde plötzlich unsicher: "Vielleicht sollte ich es doch lieber mit meinem guten Freund, Professor Uwe Grau, halten, mit dem ich Coaches nach dem Kieler Beratungsmodell ausgebildet habe. Der hat nach jeder agbeschlossenen Lehrveranstaltung sonor festgestellt: Nein, ich schreibe lieber keine Bücher, ich bleibe lebendig bei den Menschen unterwegs."

    "Ja", entgegnete Matthias in seiner warmherzigen Art, "das kann ich schon verstehen, aber beginn einfach und schicke mir deine ersten Seiten. Und wenn du gestattest, dann schreib bitte keine trockenes Fachbuch, sondern so, wie du bist in deiner Lebendigkeit, egal zu welchem Fachthema." "Danke Matthias", war meine Antwort in ambivalenter Stimmung, hatte er doch etwas bei mir angerührt, was heute offensichtlich Früchte getragen hat.

    Einen weiteren Impuls zur Autorenschaft gab Michael White, australischer Vertreter der narrativen Therapie, bei einem gemeinsamen Heurigenbesuch in Guntramsdorf bei Wien auf meine Frage, wie er das mit dem Schreiben noch unterbringe in seinem Leben, zumal er in eigener Sache zum Weltreisenden geworden ist. Mit seinem liebevollen Lächeln erzählte er, dass Bücher bei ihm durchwegs nur in der Nacht entstehen, und auch er ermunterte mich: "Just do it!" Danach sangen wir den nächsten Countrysong als australisch-österreichische Coproduktion laut durchs Heurigenlokal - übrigens unter strenger Beobachtung meiner Frau Elfriede, die nicht so recht sehen konnte, wohin dieser professionalisierte Liederabend der beiden Coaches noch führen sollte.

    Der nächste Impuls, wo ich um das Thema Burnout nicht mehr herum kam, war eine Veranstaltung eines großen Kongressorganisators, der mich als Gastvortragender zum Thema Burnout eingeladen hatte. Ich sehe diese Veranstaltung heute noch vor mir: Vor 40 Top-MangerInnen aus dem Personalwesen stellte ich unter anderem den 12-stufigen Burnoutzyklus nach Freudenberger vor und beging den "Fehler", da die Stimmung unter den TeilnehmerInnen sehr lebendig angeregt und gut war, diese einzuladen, sich selbst auf der Skala zu positionieren. Das Ergebnis war dann für mich und meine weitere Arbeit mit dem Thema Burnout sehr prägend, denn 40 Top-PersonalistInnen hatten sich damals offen dazu bekannt, sich zwischen 7 und 11 zu positionieren. Dies löste ein inneres Erdbeben in mir aus. Mir war im Vorfeld schon bewusst, dass Burnout ein Thema ist, das man nicht mehr übersehen darf. Doch stellte sich mir die große Frage, wie es erst den MitarbeiterInnen im Unternehmen mit dem Burnout  ginge, wenn sich die Top-Personalverantwortlichen schon so ausgebrannt fühlen?

    Es begannen in der Folge nicht nur ein heftiger Diskurs in mir über die Thematik und die Suche nach vielfältigsten Informationen dazu, sondern auch zahlreiche Gespräche mit ExpertInnen verschiedenster Professionalitäten. Alle diese Recherchen führten dann zur Gründung des IBOS - Institut für Burnout und Stressmanagement.

    Als Ausbildungsleiter an der Europäischen Ausbildungsakademie wurde ich wiederholt von Führungskräften, die zu den Teilnehmern zählen, auf die Bedeutung von Burnout hingewiesen. Es entsstand in mir der flammende Wunsch, ein Coachingmodell zu diesem Thema zu entwicklen. So hoffe ich, dass mit diesem Buch ein erster Schritt gelungen ist, eine praxisnahe Arbeits-, Motivations- und Informationsunterlage für alle Coaching-Profis am Markt sowie für UnternehemrInnen, Führungskräfte und MitarbeiterInnen in Profit- und Non-Profit-Bereichen zu veröffentlichen.

    In dankbarer Verbundenheit mit Matthias Varga von Kibéd, Michael White und Professor Uwe Grau möchte ich an dieser Stelle auch noch meiner Frau Elfriede und meinen beiden Söhnen Michael und Nino danken, die mich alle zur Autorenschaft ermutigt haben.

    Zu guter Letzt möchte ich meinem Co-Autor, Thomas J. Nagy, und seinem Team herzlich für die kooperative Zusammenarbeit und die Konzeptidee danken, Fachwissen so zu vermitteln, dass es nicht trocken, sondern aus dem Leben eines Coaches vermittelt wird. Ich denke, diese Lebendigkeit werden Sie als LeserIn spüren.

    Brennendes Interesse wünscht Ihnen

    Hans Tomaschek